Trag' es zum König, Wind!

Es wird niemals

ein Stuhl

und auch nicht sechs an der Zahl

die Tiefe deines Liebens erschüttern.

 

Es war immer anders

und jedes Mahl

nicht für mich gedeckt.

 

Ein Regen hämmert

mich in den Schlaf

heute Nacht.

 

Auf alle sechs Stühle

werde ich ein Samtlila legen

und tragen mich davon.

Tausend Uhren

habe ich leer gelaufen.

So weit gegangen.

Tausend Uhren habe ich leer gewartet,

damit du kommst.

Pupur möcht' ich werden

und mich legen dir zu Füßen.

Tausend Uhren

habe ich.

Die ganze Zeit,

aufgehoben dür dich.

Was würde ich gerne

deinen Füßen Ruhe salben.

Aus meinen Federn das weißeste Leinen.

Meinen Schoß für dein Haupt.

Für den Moment im Augenblick

die Blüte tragen.

Nochmal

für dich

all mein Ganz.

Wir liebten uns doch ...

... ich liebe immer noch,

mit Schiffsschaukeln

wie Fliederduft.

 

Mit der Fülle eines ganzen Sommers.

Meine Blütenstaubbeutel springen auf.

Feuerwerk en miniature.

 

Alle Kronen erblühen im Zeitraffer.

Hosengelbesbienentraubegesumme.

 

Trag' es zum König, Wind!

Dreiviertel

Bis dann -

weißt du noch?

Aber -

nein, das war gestern.

Die Blüten so voll,

die Sonne so rund.

Mehr Gold war nicht zu säen.

 

Und dann kam das Boot

und floss unvergessen zum Aufgang

durch Weißdornbüsche.

 

Niemals vergessen.

Nie vergess' ich, wie es war.

Vorbei an dir und mir.

Vorbei am Morgen.

 

Es war dreiviertel aller Sekunden,

dreiviertel aller Erden,

dreiviertel mein Herz.

 

 

Aus dem Gestern wächst überall Gold,

in kleinen Briefen und Kastanien.

Da ist ein Glitzern und ein Funkeln!

Die Blüte einer Magnolie
All mein Herz

All mein Herz

Schneeweiß

war mein Herz,
gesungen rosé,
warm in der Luft.

Kleine Ader
arbeitet so hart
für mein Leben.

Bienenstraße.
Lombardei.
Gardenien.

Und immer wieder
liebe ich dich.

Tausend Federn

Tausend Federn decken mich zu.

Ich denke an deine Haut in jener Nacht.
So warm war mir nie, war mir nie.

 

Mir bleibt der Duft,

der flüchtig streifte,

den Raum,

das Bett,

den Mond.

Stuhl vor einem Fenster bei Nacht
Für meine Schreibmaschine

Für meine Schreibmaschine

Schnee rieselt

so leise und wunderbar.

Die Welt ist weiß

vor meinem Fenster

und singt

für meine

Schreibmaschine

ein Geburtstagslied.

 

Wir wissen es

und summen

leise

leise mit.

Kastanienbäume im Morgennebel
Für den König

Für den König

Es gibt nur noch den König.

Er ist in der Kastanie.

Erblühen wird er ganz langsam und

es wird sein wie der Sommermorgen.

Liebesgedicht

Was würde ich gerne

dich Liebe mein zeigen.

Balkon vor deinem Fenster.

Moos auf deinen Schuhsteinen.

Kontakt

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Meine Adresse:

 

Hilde Zielinski

Försterasse 7

07580 Ronneburg

 Tel.: 033602 - 909 194

Email: atelier@hildezielinski.de

 

Hier findet man mich auch:

Atelierseite auf Facebook

Jean-Paul-Weg Wandertagebuch: jeanpaulweg.com

Jean-Paul-Weg Wandertagebuch auf Facebook

Das Märchen "Die Bachprinzessin" www.diebachprinzessin.jimdo.com

Das Buch "Die Geschichte von Eddi und Josef" www.eddiundjosef.jimdo.com

Als Filmemacherin bei Schneider & Zielinski Film